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Heilberufsausweis

Der Heilberufsausweis des Arztes oder Apothekers ist einer der beiden Schlüssel zur Telematikinfrastruktur im Gesundheitswesen. Nicht-verkammerte Heil-Hilfsberufler erhalten einen Berufsausweis.

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Projektbüro

Das Projektbüro in Trier ist mit vier Mitarbeitern besetzt, die für den reibungslosen Ablauf des Tests sorgen.

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Testregionen

Die elektronische Gesundheitskarte wird derzeit in den Testregionen Ingolstadt, Bochum-Essen, Wolfsburg, Flensburg, Löbau-Zittau und Trier gestestet.

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Gesundheitskarte

Die elektronische Gesundheitskarte löst die jetzige Krankenversichertenkarte ab. Sie ist der Schlüssel des Patienten zur Telematikinfrastruktur im Gesundheitswesen.

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Der Test in Trier läuft weiter

Der Test der Gesundheitskarte in Trier soll fortgesetzt werden, wobei einige Anwendungen wie etwa das elektronische Rezept vorerst nicht umgesetzt werden. Die Karte wird die bisherige Versichertenkarte ersetzen.

Es sollte alles einfacher werden: Der Patient gibt dem Arzt seine Gesundheitskarte, beide geben ihre jeweilige Geheimnummer ein, der Arzt sieht auf den ersten Blick die Diagnosen und Verordnungen aller Ärzte, die der Patient besucht hat. Der Arzt sieht, welche Medikamente der Patient nimmt. Wenn er ihm etwas verschreiben will, speichert er das Rezept über die Karte ab, der Patient geht in die Apotheke, wo das Rezept mit dem Plastikkärtchen abgerufen werden kann. Soweit die Idee der Gesundheitskarte.

Weil Ärzte die Karte auch nach den Tests, unter anderem in Trier, für immer noch nicht praxisreif halten und Datenschützer Zweifel an der Sicherheit haben, soll eine reduzierte Gesundheitskarte an die Versicherten herausgegeben werden. Das elektronische Rezept wird es vorerst nicht geben.

Trotzdem wird in Trier, wo die Karte neben sechs anderen Regionen seit zweieinhalb Jahren getestet wird, das elektronische Rezept weiter getestet. Ob der Test fortgeführt werde, entscheide allerdings nicht das Mainzer Gesundheitsministerium, sondern die für die Gesundheitskarte zuständige Gesellschaft für Telematikanwendungen gematik und das Bundesgesundheitsministerium, sagt Fasbender.

Till Moysies, Projektleiter Gesundheitskarte in Trier, ist sicher, dass der Test fortgesetzt wird. „Damit kann die Praxistauglichkeit der Gesundheitskarte sichergestellt werden.“ Auch wenn bei einer bundesweiten Einführung der Karte nicht alle zunächst geplanten Anwendungen kommen werden, könne man nicht von einer abgespeckten Version sprechen, sagt Ministeriumssprecherin Fasbender.


Quelle: Trierischer Volksfreund: Reduziert ja, abgespeckt nein, 27.05.2010. Online

Gesundheitskarte Rheinland-Pfalz informiert über den Feldtest der elektronischen Gesundheitskarte in der Testregion Trier.
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