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Heilberufsausweis

Der Heilberufsausweis des Arztes oder Apothekers ist einer der beiden Schlüssel zur Telematikinfrastruktur im Gesundheitswesen. Nicht-verkammerte Heil-Hilfsberufler erhalten einen Berufsausweis.

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Projektbüro

Das Projektbüro in Trier ist mit vier Mitarbeitern besetzt, die für den reibungslosen Ablauf des Tests sorgen.

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Testregionen

Die elektronische Gesundheitskarte wird derzeit in den Testregionen Ingolstadt, Bochum-Essen, Wolfsburg, Flensburg, Löbau-Zittau und Trier gestestet.

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Gesundheitskarte

Die elektronische Gesundheitskarte löst die jetzige Krankenversichertenkarte ab. Sie ist der Schlüssel des Patienten zur Telematikinfrastruktur im Gesundheitswesen.

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Presseseminar zur eGK

Im Vorfeld der Einführung der Gesundheitskarte zum 01.10.2011 fand am 28.09. ein "Presseseminar Gesundheitskarte" der gematik statt. Den inhaltichen Schwerpunkt bildeten der Basis-Rollout, verknüpft mit Ausblicken auf die folgenden Anwendungen.



Rainer Höfer - GKV-Spitzenverband und Peter Bonerz - gematik
Foto: gematik

Die elektronische Gesundheitskarte (eGK) wird ab dem 1. Oktober 2011 bundesweit an Versicherte der GKV von den gesetzlichen Krankenkassen herausgegeben. Zum Ende dieses Jahres erhalten mindestens 10 Prozent der Versicherten die neue Karte. Sukzessive werden alle rund 70 Millionen Versicherte in Deutschland kostenfrei durch ihre Krankenkasse mit der eGK ausgestattet. Bei der Handhabung der neuen Versichertenkarte ändert sich zunächst nichts. Sofern eine Arztpraxis noch kein entsprechendes Kartenlesegerät vorhält, kann aber auch dort die eGK als gültiger Versicherungsnachweis vorgelegt werden, um den Anspruch auf medizinische Behandlung geltend zu machen (sog. Ersatzverfahren). Die Anpassung der Infrastruktur für den Basis-Rollout der Gesundheitskarte ist in den Krankenhäusern weitgehend abgeschlossen.

Auffälligste äußere Veränderung zur bisherigen Krankenversichertenkarte (KVK) ist das Lichtbild des Versicherten auf der Vorderseite der eGK. Auf der Rückseite der Karte ist die Europäische Krankenversicherungskarte aufgedruckt. Die größte Veränderung liegt indes im Innern der Karte: Im Vergleich zur bisherigen KVK besitzt die eGK anstelle des Speicherchips einen Mikroprozessor-Chip. Damit werden zukünftig z. B. Verschlüsselung, Authentifizierung und digitale Signatur ermöglicht. Bis die Telematikinfrastruktur jedoch für diese Anwendungen einsatzbereit ist, bleibt es bei der Offline-Nutzung der eGK, sodass wie bisher die administrativen Versichertenstammdaten (Name, Geburtsdatum, Geschlecht, usw.) auf der eGK abgespeichert werden.

In der gematik wird, federführend durch verantwortliche Gesellschafter, an der Telematikinfrastruktur und den neuen Anwendungen gearbeitet, die zeitlich nach dem Basis-Rollout eingeführt werden sollen:

  • Basis-Telematikinfrastruktur (GKV-Spitzenverband und Kassenärztliche Bundesvereinigung)
  • Versichertenstammdatenmanagement (GKV-Spitzenverband)
  • Notfalldatenmanagement (Bundesärtzekammer)
  • Kommunikation Leistungserbringer (Kassenärztliche Bundesvereinigung)
  • Migration von Gesundheitsdatendiensten in die Telematikinfrastruktur am Beispiel der elektronischen Fallakte (Deutsche Krankenhausgesellschaft)

Fazit

Mit der Einführung der eGK bleibt der Anspruch auf medizinische Versorgung und die einfache Handhabung der Versichertenkarte gleich. Die Ausgabe der eGK ist jedoch gleichzeitig der erste Schritt in Richtung Telematikinfrastruktur und stellt damit moderne sowie sichere medizinische Anwendungen in Aussicht.

Infografiken

Quellen

Gesundheitskarte Rheinland-Pfalz informiert über den Feldtest der elektronischen Gesundheitskarte in der Testregion Trier.
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