Gesundheitskartentest läuft gut
Probleme und damit Verärgerung bei den Teilnehmern habe es eher zu Beginn des Testes gegeben, gibt Moysies zu, „allerdings im Erwartungsrahmen“. Technische Fehler seien inzwischen weitgehend ausgeräumt, seit die Systeme stabiler seien, werde die Gesundheitskarte auch mehr genutzt. Der organisatorische Ablauf allerdings müsse noch verbessert werden. Bei den Ärzten gebe es viele Skeptiker, die den Nutzen für ihre Praxis bezweifelten, aber es sei noch kein Arzt aus dem Test ausgestiegen.
Es kämen so gut wie keine Patienten mit chipgespeicherten Rezepten in die Apotheken, hatte der Saarländische Rundfunk berichtet. Von den sieben Testregionen liege Trier auf Platz zwei, was die Ausstellung von E-Rezepten angehe, hält Moysies dagegen. Dass diese in den Apotheken selten genutzt würden, liege daran, dass aus Wettbewerbsgründen – nicht alle Apotheken in Trier nehmen am Test teil – immer auch ein Papierrezept ausgestellt würde. Die Patienten vergäßen dann, ihre Karte mit dem E-Rezept vorzulegen. Seit etwa vier Wochen kennzeichneten die Ärzte nun die Papierrezepte mit einem roten „e“, seitdem sei die Zahl der genutzten E-Rezepte gestiegen.
Quellen:
- änd - Ärztenachrichtendienst Verlagsgesellschaft mbH, Stand: 23.10.2008, URL: http://www.facharzt.de/content/red.otx/188,73080,0.html?sID=890817b1fbd4274588dfca893c71f148
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