Gesundheitskartentest läuft gut

 
Probleme und damit Verärgerung bei den Teilnehmern habe es eher zu Beginn des Testes gegeben, gibt Moysies zu, „allerdings im Erwartungsrahmen“. Technische Fehler seien inzwischen weitgehend ausgeräumt, seit die Systeme stabiler seien, werde die Gesundheitskarte auch mehr genutzt. Der organisatorische Ablauf allerdings müsse noch verbessert werden. Bei den Ärzten gebe es viele Skeptiker, die den Nutzen für ihre Praxis bezweifelten, aber es sei noch kein Arzt aus dem Test ausgestiegen.

 
Es kämen so gut wie keine Patienten mit chipgespeicherten Rezepten in die Apotheken, hatte der Saarländische Rundfunk berichtet. Von den sieben Testregionen liege Trier auf Platz zwei, was die Ausstellung von E-Rezepten angehe, hält Moysies dagegen. Dass diese in den Apotheken selten genutzt würden, liege daran, dass aus Wettbewerbsgründen – nicht alle Apotheken in Trier nehmen am Test teil – immer auch ein Papierrezept ausgestellt würde. Die Patienten vergäßen dann, ihre Karte mit dem E-Rezept vorzulegen. Seit etwa vier Wochen kennzeichneten die Ärzte nun die Papierrezepte mit einem roten „e“, seitdem sei die Zahl der genutzten E-Rezepte gestiegen.

 

 


 

Quellen:

 

  • änd - Ärztenachrichtendienst Verlagsgesellschaft mbH, Stand: 23.10.2008, URL: http://www.facharzt.de/content/red.otx/188,73080,0.html?sID=890817b1fbd4274588dfca893c71f148 
  • Foto: Copyright © 2008 Projektbrüo Gesundheitskarte Rheinland-Pfalz. Alle Rechte vorbehalten.

 

Release 1 nach RVO erfolgreich beendet:

Vom 03.09.2007 bis 30.06.2009 testeten 27 Ärzte, 16 Apotheken, 2 Krankenhäuser und 7.831 Versicherte bei 7 Krankenkassen die eGK in Trier.

Zudem konnten vom 24.11.2008 bis August 2010 die Online-Aktualisierung der Versicherten-Stammdaten innerhalb des Forschungs- und Entwicklungsprojektes ProOnline-VSDD und der Pre-Test R2A erfolgreich durchgeführt werden.
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