Bundesdatenschützer erklärt eGK für sicher
Gegenüber dem Verschlüsselungskonzept der eGK sei die heutige Krankenversichertenkarte schlechter, da auf ihr die Daten unverschlüsselt gespeichert sind. Die Kritik der Ärzte, die Datenschutzbedenken ins Feld führen, ließ Schaar im Pressegespräch nicht gelten. Jetzt müsse es vielmehr schnell an die Umsetzung gehen, meinte der Bundesdatenschützer.
Die von Schaar verlangte zügige Einführung ist vor dem Hintergrund zu sehen, dass bis zum Ende des Basis-Rollouts auch die Daten auf der eGK nicht geschützt sind. "Solange Krankenversichertenkarte und eGK im deutschen Gesundheitswesen koexistieren, liegen die Nutzerdaten auf der eGK zusätzlich in einem ungeschützten Bereich und sind nicht verschlüsselt. Dieser Umstand war schon auf der CeBIT von den am Rollout Beteiligten kritisiert worden."
Quelle: heise online, Bundesdatenschützer sieht keine Probleme, http://www.heise.de/newsticker/meldung/print/135731 (03.04.2009)
Vom 03.09.2007 bis 30.06.2009 testeten 27 Ärzte, 16 Apotheken, 2 Krankenhäuser und 7.831 Versicherte bei 7 Krankenkassen die eGK in Trier.
Zudem konnten vom 24.11.2008 bis August 2010 die Online-Aktualisierung der Versicherten-Stammdaten innerhalb des Forschungs- und Entwicklungsprojektes ProOnline-VSDD und der Pre-Test R2A erfolgreich durchgeführt werden.